„Gihin ennam“ Sri Lanka

Am nächsten Morgen nach dem schönen Safaritrip, haben wir den Bus Richtung Kandy genommen. Die Topattraktion in Kandy ist eindeutig der Zahntempel (Sri Dalada Maigawa)der seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Hier soll der obere linke Eckzahn Buddhas aufbewahrt werden – die wichtigste Reliquie des Buddhismus in Sri Lanka. Daher ist der Zahntempel nicht nur ein Touristenmagnet, sondern auch eine der wichtigsten Pilgerstätten des Buddhismus.

Der heilige Zahn wird in einem sich über drei Etagen erstreckenden goldenen Schrein unter sieben kleinen goldenen Dagobas aufbewahrt. Drei Mal am Tag wird der Zugang zu der Kammer geöffnet, in der die Reliquie aufbewahrt wird. Wir besuchten den Zahntempel am Abend so gegen 18:30 Uhr. Die Zeremonie fing durch das einleitende Trommeln eine Etage tiefer an. Es sollte noch eine viertel Stunde dauern bis sich die Tür zur Kammer öffnet. Immer mehr Einheimischee drängten sich mit ihren Opfergaben vor, immer mehr Touristen schoben sich mit ihrer Kamera in irgendeine Menschenlücke. Die gesamte Prozedur könnte mystischer nicht sein, wurde aber durch die Menschenmassen etwas zerstört. Gelohnt hat es sich dennoch, obwohl wir den Zahn nicht zur Gesicht bekommen haben. 🙂

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Unabhängig vom Wetter war die Stadt sehr voll, laut und stickig. So wie man sich eben eine asiatische Stadt vorstellt.

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Zu empfehlen ist ein Spaziergang um den Kandy Lake. Leider haben wir nur die Hälfte geschafft, weil wir zugunsten von Luxus, verbunden mit nem erfrischenden Cocktail, bei einem wunderschönen Ausblick über Kandy aufgehört haben. 😉 Es hatte sowieso immer wieder geregnet, deswegen hat es schon so gepasst.

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Mehr als zwei Tage braucht man nicht für Kandy und so fuhren wir mit dem Zug nach Ella. Über diese Strecke hört und liest man viel, wenn man eine Reise nach Sri Lanka plant. Wir haben ehrlich gesagt  nicht zu viel erwartet, weil wir angenommen haben, dass die Route durch das Hochland von Sri Lanka, einfach ein bisschen gehypt wird. Aber falsch gedacht, diese Bahnfahrt sollte wirklich zum Pflichtprogramm aller Sri Lanka Reisenden gehören. Wir fuhren an unzähligen Teeplantagen und Wasserfällen und kilometerlangen Dschungelstrecken vorbei. Sechs Stunden dauerte die Fahrt mit dem Bummelzug. Es war doch eine ziemlich lange Zeit aber eine wirklich, wirklich schöne Erfahrung.

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Ella ist ein kleines Kaff, dass eigentlich nur aus einer Hauptstraße besteht, an welcher sich kleine Restaurants und Tante-Emma Läden säumen. Es ist recht touristisch, aber sehr angenehm, da es meist Wandertouristen anzieht, ebenso wie viele Familien. Der Ort liegt spektakulär inmitten von Teeplantagen und es gibt so vieles zu entdecken, dass man es hier gut eine Woche aushalten kann – vorausgesetzt man mag Wandern und Natur. Wir waren nur auf Durchreise und haben nur eine einzige Nacht da verbracht. Es hat mich sehr an Pai in Thailand erinnert.
Einen Tag Später wollten wir den Bus Richtung Arugam Bay, dem Surfer Hot Spot in Sri Lanka, nehmen, aber als wir hörten, dass es bis zu sieben Stunden incl. Buswechsel dauern würde, habe ich mich auf die Suche nach einem Private Car gemacht. Nach einer Weile habe ich ein Auto mit ein paar Surfbrettern auf dem Dach gesehen. Umgehend bin ich dahin gegangen und habe es irgendwie geschafft, uns zwei Plätze in dem Auto zu reservieren. Lustigerweise waren vier weitere Leute in dem Auto – Zwei Österreicher aus Wien, eine Schweizerin und eine Deutsche. 😉 Mit den Leuten haben wir dann auch die Zeit in Arugam Bay verbracht.

Die Arugam Bay ist vor allem für eines bekannt: Surfen. Sie gilt als einer der besten Surfspots der Welt und dementsprechend ist der in der Minderheit, der ohne Surfbrett anreist. Hier können aber auch Anfänger ihre ersten Versuche unternehmen, alles an Zubehör kann in Arugam Bay gemietet oder gekauft werden. Und genau das haben wir auch gemacht. Ich habe hier meine erste Surfstunde genommen und ich muss sagen, ich hab das gar nicht so schlecht gemacht. Lisa war ja schon auf Bali mehr als eine Woche surfen und man konnte gleich sehen, dass sie es voll drauf hat…das kleine Surfergirl!! 😉 Puhh… aber anstrengend war das, sag ich euch!! Jetzt kann ich es auf jeden Fall verstehen, wieso die ganzen Surfer so durchtrainiert sind!!

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Der Ort ist ganz auf die Surfergemeinde ausgerichtet und hier geht’s sehr relaxt zu. Es gibt hier keine Supermärkte oder internationale Ketten, aber in den Tante-Emma Läden ist alles zu haben, was man so braucht. Der Strand hier ist nicht schön, in dem Sinne. Es lässt sich zwar auch gemütlich Faulenzen und Sonnenbaden, aber hier sind auf weiten Teilen des Strandes die Fischer heimisch. Stellenweise war der Strand recht verdreckt…Wir waren auch zu einem Feiertag da, wo Einheimische zu Tausenden mit Busen und Autos hin gekarrt wurden. Der Strand war auch leicht überfüllt 😉

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Relaxen war Prio eins und so versuchten wir die Tage in der Hängematte und mit Kaffee zu genießen.

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Die obligatorischen Tierchen durften natürlich auch nicht fehlen :O

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Zwischendurch hatten wir auch ein bisschen Zeit für das eine oder andere Bier und ein bisschen gefeiert haben wir auch noch!!

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Leider haben wir nur an einem Tag surfen können. In den folgenden Tagen waren keine Wellen und am vierten Tag wurde ich auch noch krank. Ich hatte einen Tag lang ziemlich hohes Fieber gekriegt und Lisa hat die ganze Zeit Panik verbreitet, dass ich vielleicht Malaria oder Dengue Fieber haben könnte. Gott sei Dank war es am nächsten Tag nicht mehr so schlimm. Aber trotz leichtem Fieber sind wir dann noch zum 1.5 Stunden entfernten Yala East Nationalpark gefahren. Man muss sagen, dass wir durch den Minneriya Nationalpark schon ziemlich verwöhnt wurden und unsere Erwartungen sehr hoch waren. Wir haben auch sehr viele Tiere gesehen. Elefanten, Wildschweine, Krokodile, Pfaue, Hirsche… und sogar kurz einen vorbei sprintenden Leoparden (zumindest ich habe ihn gesehen 😉 )PhotoGrid_1458109622139

Spät am Abend zurückkehrend, ging es mir wieder etwas schlechter und deswegen hatten wir dann einen eher entspannten Abend im Zimmer verbracht. Am nächsten Tag wollten wir früh nach Colombo weiterreisen, wo wir uns zwei Luxusnächte in einer wunderschönen Villa genehmigen wollten. Wir hatten uns auch ein privates Auto arrangiert, der uns nach Colombo fahren sollte. Es sind zwar nur 300 km aber man braucht trotzdem gute 7 Stunden für die Fahrt. Leider kam unser Fahrer, mitsamt seiner ganzen Familie, ca. 4 Stunden zu spät, was unsere Laune nicht unbedingt positiv beeinflusste. Anstatt um 11 Uhr los zu fahren, fuhren wir doch erst um 15 Uhr. Das hieß eigentlich, dass der erste Abend in der schönen Villa eher vorbei war. Spätestens nach dem wir eine Stunde unterwegs waren und das Auto auf einmal sehr komische Schleifgeräusche von sich gab, wussten wir, dass die Fahrt zur Hölle werden würde. Das Kugellager an der vorderen rechten Radachse war gebrochen und es musste dann in der Werkstatt ausgetauscht werden, was uns ca. weitere 3 Stunden gekostet hat. Naja. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir vor Freude gestrahlt haben. Und das war aber nicht alles. Anstatt, dass der Fahrer in den drei Stunden auf die Idee gekommen wäre, vielleicht was zu essen, hat sich sein Hungergefühl erst eine halbe Stunde nach dem wir wieder losgefahren sind, gemeldet. Das hieß für uns wieder eine Pause von 45 Minuten. Er hatte auf jeden Fall die Ruhe weg sag ich euch. Im Endeffekt sind wir gegen 3 Uhr Nachts in Colombo angekommen, wo wir todmüde und genervt ins  Bett gegangen sind. Und hier ein paar Bilder von der Zylan Luxury Villa.

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Den letzten Tag haben wir damit verbracht, uns die Hauptstadt anzuschauen und ich muss sagen, dass wir positiv überrascht waren. Die meisten Personen und Blogs, haben eher negativ über Colombo berichtet und wir empfanden die Stadt als sehr modern, angenehm, schön und vor allem sehr sauber, wenn man sie mit dem Rest Sri Lankas vergleicht.

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Am Abend gönnten wir uns einen Sushi-Deluxe-Abendessen mit reichlich Rotwein;)

Die Rückreise verlief leider nicht so gut, da die Technik am Flughafen gestreikt hat und wir dadurch eine Verspätung gehabt haben. Dadurch haben wir unseren Anschlussflug verpasst und eine Nacht in Doha übernachten müssen. Da es dadurch keinen Direktflug nach Wien mehr gab, mussten wir über Warschau nach Wien fliegen. 🙁

Wir kamen etwas erschöpft zuhause an. Als Resumé würde ich sagen, dass eine Reise nach Sri Lanka lohnenswert ist. Extrem freundliche Menschen, sehr viel Kultur und eine unglaubliche Naturwelt sind positiv anzumerken. Negativ war für mich, dass man sehr viel für einen sehr niedrigen Standard bezahlen muss. Das kennen wir aus Asien auch gnaz anders. Hier noch mal unsere Route:

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Ciao und wir melden uns demnächst aus Australien wieder!! 🙂

LG Lisa & Alex

Hallo Ceylon!!!

Weltreise vorbei was nun?
Am besten ist es wohl, sofort einen Flug irgendwohin zu buchen, um ein neues Ziel vor Augen zu haben. Wir haben es leider nicht gemacht, weil wir nicht wussten, wo wir überhaupt unsere Zelte aufschlagen werden und wann wir überhaupt von der Arbeit, die wir zu dem Zeitpunkt nicht gehabt haben, frei kriegen würden. So sind die Monate vergangen und wir haben uns nach gut einem halben Jahr entschieden, im Juli 2015 nach Sri Lanka zu fliegen.
Ca. drei Wochen sollte die Reise dauern und wir waren schon voll gespannt
wie es sein würde.
Aber wieso gerade Sri Lanka? Naja, wir hatten lustigerweise eine Fernsehdokumentation über die Safaris in Sri Lanka gesehen und waren von der Tiervielfalt fasziniert.
Also flogen wir am 5. Juli 2015 von Wien über Doha nach Colombo, der
Hauptstadt Sri Lankas. Wir hatten uns im Vorfeld entschieden, nicht in
Colombo, sondern in Negombo die ersten Nächte zu schlafen. Negombo lag
näher an dem Flughafen und wir hatten im Vorfeld nicht sehr viele positive
Berichte über Colombo gelesen. Nach 11 Stunden Flug, sind wir in Sri Lanka gelandet und haben einen Ansturm von Taxifahrern, wie
in vielen anderen asiatischen Länder, erwartet. Aber irgendwie passierte hier nichts. Ein einziger Typ hat uns angesprochen, ob wir ein Taxi brauchen und
mit dem sind wir dann auch gefahren. Komisch, haben wir gedacht, weil wir
fälschlicherweise im Vorfeld die Sri Lanker wie viele Menschen in Indien eingeschätzt
haben. Also eher ein bisschen aufdringlich. Aber es war eigentlich das
Gegenteil. Sie waren alle voll lieb und freundlich und sehrzurückhaltend. Sehr angenehm muss ich sagen.
Unser erstes Hotel war das Hotel J in Negombo, was ich jedem empfehlen kann. Ein
günstiges Hotel mit Pool und modernen Zimmern. Das Hotel war auch das einzig
Positive in Negombo. In der Stadt konnte man eigentlich nicht viel machen,
außer Essen zu gehen. Es gibt eine „Promenade“, die aber so dreckig ist,
dass man wirklich Angst habne muss, sich irgendeine Krankheit einzufangen.
Ins Wasser haben wir uns auch nicht getraut rein zu gehen, weil es nicht
wirklich sauber ausgeschaut hat und außerdem sehr stürmisch war.
Gut, dass wir einen Pool in unserem Hotel gehabt haben!!!

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Nach zwei Nächten haben wir es endlich geschafft, einen Plan für die Reise zu
machen. Wir entschieden uns, als erstes die Stadt Anuradhapura anzufahren. Sie liegt 170km nördlich von Colombo bzw. Negombo entfernt. Und da wir
ja immer gerne die Menschen in den Ländern, die wir bereisen, kennenlernen
wollen, haben wir die Fahrt mit dem Public-Bus angetreten. Leider liegt die
Durchschnittsgeschwindigkeit der Busse bei 30-40 km/h. Somit brauchten wir,
in einem doch sehr engen Bus, gute sechs Stunden bis nach Anuradhapura.
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YouTube Video Sri Lank Bus Drive

Anuradhapura erwartete uns mit einer Vielzahl an Palästen, Klöstern, Pagoden und
Monumenten. Leider konnten wir nicht einzeln die Sehenswürdigkeiten
besichtigen, sondern nur mit einer doch teureren Tageskarte (30$ p.P). Da Anuradhapura zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, haben wir nicht lange darüber nachgedacht und uns einen Tuk-Tuk-Fahrer gekrallt, der uns ein Tag lang von einem Tempel zum Anderen kutschiert hat. Hier ein paar Fotos von dem heiligen Sri Mahabodhi, dem älteste Baum, dessen Geschichte vollständig dokumentiert ist.

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Der Tempel Ruvanweliseya Dagoba mit seiner mächtigen weißen Kuppel.
Überall mussten wir Barfuß herumlaufen, was leider nicht sehr optimal
gewesen ist – Bei fast 40 Grad im Schatten war der Fußboden so heiß geworden, dass
wir beide unsere Fußsolen verbrannt haben. Nicht so angenehm ;(

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Der Mondstein,

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der Felsentempel

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und noch weitere Sehenswürdigkeiten!

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Am Abend waren wir doch ziemlich platt von der hohen Luftfeuchtigkeit und
der Wärme und haben uns natürlich was leckeres Srilankisches zum Essen
gegönnt. Ich habe Curry gehabt und Lisa Brinjal. Das war wirklich sehr gut
gewesen….und eine Menge 🙂
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Beinahe hätten wir jedoch das Beste in Anuradhapura verpasst. Mihintale heißt
der schöne Ort, 30 Minuten außerhalb von Anuradhapura. Ein Tuk-Tuk Fahrer wollte uns
schon zwei Tage vorher dahin fahren, aber da wir immer ein bisschen
skeptisch auf Tuk-Tuk Fahrer reagieren, haben wir gedacht, dass es vielleicht eine
Abzocke sein könnte. Das passiert, wenn man ein mal in Thailand verarscht wird. Wie
auch immer haben wir unseren Plan geändert und haben eine weitere Nacht in Anuradhapura gebucht, um Mihintale zu besuchen. Mihintale soll die Geburtsstätte des
Buddhismus sein. Gleich zu beginn durften wir einige hundert Stufen
erklimmen, um zum eigentlichen Eingang des Klosters zu gelangen. Wie bei
allen buddhistischen Tempeln, mussten wir auch hier unsere Schuhe abgeben
und Schultern und Knie bedecken! Oben angekommen, kriegten wir eine
unglaubliche Aussicht auf die Nordprovinz Sri Lankas.

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Eine riesige Buddha-Statue und auf der gegenüberliegenden Seite eine große,
weiße Pagoda, prägten die Aussicht. Auf der Statue kletterten ein paar
Affen, die null Angst vor uns hatten, als wir ihnen näher kamen.

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Am frühen Nachmittag waren wir wieder im Hotel und ich muss sagen, dass mir vor
allem Mihintale sehr gut gefallen hat. Anuradhapura ist ansonsten nicht unbedingt eine schöne Stadt. Leider gibt es auch viel zu viele Streuner und da ich nicht unbedingt so gut auf Hunde zu sprechen bin und das die Hunde irgendwie zu spüren scheinen, fand ich es ziemlich schrecklich, durch die Stadt rumzulaufen und andauernd von Hunden angeknurrt und angebellt zu werden.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter mit dem Bus Richtung Ostküste nach Nilaveli. Nilaveli ist ein kleines Dorf in der Nähe der Großstadt Trincomalee. Wir konnten es kaum erwarten, mal wieder baden zu gehen. Unser Plan war einfach ein paar Tage zu entspannen und vielleicht 1-2 Ausflüge zu machen. Vielleicht Tauchen zu gehen!!! In unserem Hotel angekommen wurde ich zumindest von unserem Zimmer ziemlich enttäuscht. Lisa hat es eigentlich gefallen aber für das Geld was wir da pro Nacht ausgegeben haben, hätte ich mehr erwartet. Leider habe ich dann auch die schlechte Angewohnheit, es mit den Unterkünften und Preisen in anderen Ländern wie Thailand zu vergleichen. Ich tue es mal trotzdem! 😉 Das was wir da pro Nacht bezahlt haben, hätten wir eine ganze Woche für`n Bungalow am Strand in Thailand ausgegeben. So ist es manchmal. Aber dafür war der Strand und das Meer unglaublich schön und sauber.

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Ab und zu kam der eine oder andere Hund und lustiger Weise auch mal eine Kuh vorbei 😉

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Nach ein paar Tagen Relaxen, haben wir dann doch beschlossen, nicht nur faul in der Gegend rum zu liegen. So entschieden wir uns, einen Schnorcheltrip mit Riffhaien zu der Pigeon Island zu machen.

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Leider ein bisschen überfüllt, aber es war an sich ziemlich cool, mal wieder Haie und die Unterwasserwelt zu sehen 😉

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Nach vier Tagen Sonne und Strand, machten wir uns mit der neu erlangten „Bräune“ auf den Weg nach Sigiriya. Hier wollten wir unbedingt auf dem Löwenfelsen. Die Festung des Herrschers Kashyapa wurde auf und um diesen Felsen gebaut. Aus Angst vor der Rache seines Stiefbruders (dessen Vater er grausam ermordet hatte, um an die Macht zu kommen) hatte sich dieser auf diesem 185 m hohen Felsen zurückgezogen und dort seinen luxuriösen Palast errichtet. Also standen wir frühzeitig auf, um nicht in der Mittagshitze den Fels zu besteigen. Die Aussicht, Ruinen und Frisken waren unglaublich schön. Schaut selbst:

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Das Highlight unserer Reise sollte aber der Minneriya National Park werden. Der nicht weit von Sigiriya entfernt gelegene Nationalpark ist bekannt dafür, dass man in der Trockenzeit Herden von wilden Elefanten zu sehen bekommt. So buchten wir zusammen mit ein paar Leuten, die wir in Sigiriya kennengelernt hatten, einen Safari-Jeep mit einem sich im Nationalpark gut auskennenden Fahrer. Die Safari sollte unsere Erwartungen weit übertreffen. Krokodile, Affen, eine Vielzahl an Vögel und Büffel…das alles haben wir gesehen.

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Am Wasserloch versammelten sich dutzende von wilden Elefanten zum Wassertrinken und spielen. Das war wirklich unglaublich schön. Wir wären auch glücklich gewesen, wenn wir nur einen einzigen gesehen hätten. Aber das…das ist der Wahnsinn gewesen.

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YouTube Video Minneriya Nationalpark 1

YouTube Video Minneriya Nationalpark 2

Hier noch die Partie mit der wir unterwegs waren.
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Das war erst mal die Hälfte unserer Sri Lanka Reise. Demnächst kommt dann der zweite Teil!

Grüße

Lisa & Alex

Alles hat ein Ende. Welcome back!

Dieser Beitrag ist schon längst überfällig und ich entschuldige mich für die Verspätung. Ich weiß nicht ob es nur Faulheit war oder man innerlich nicht wollte, dass die Reise wirklich vorbei ist. Am 25. August 2014, also vor über einem Jahr, waren wir wieder bereit nach Wien zurückzukehren. Zehn Monate und zehn Tage waren wir unterwegs und haben Unglaubliches gesehen und erlebt. Wir haben Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt, die uns niemand je wegnehmen wird können und die wir unseren Kinder und Enkelkinder voller Stolz und Enthusiasmus erzählen werden.

Wir waren an dem Tag froh und gleichzeitig traurig. Froh, dass wir unsere Familie und Freunde endlich wieder sehen konnten und traurig natürlich, dass das Abenteuer schlussendlich vorbei war. Die Ankunft am Flughafen Wien war der Wahnsinn. Wir wurden von meinen ehemaligen Arbeitskollegen und Freunden überraschend empfangen. Die Mama (Monika) von Lisa ist extra von Oberösterreich nach Wien gereist, um uns bei der Ankunft zu überraschen, was ihr auch wirklich gelungen ist. Später gab’s noch ein paar Gläschen Willkommens-Schampus mit Monika und Lisas Freundin Natalie bei unserer lieben Freundin Maike, die uns auch die erste Woche beherbergte (Lisa noch länger ;))  Hier ein paar Bilder von der Ankunft!

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Hier ein riesiges Daaaaaaaannnkkkeeeeeeschööööönnnnnn von uns an euch!!! Das war so lieb von euch! Danke! Natürlich auch an die Leute in Berlin und Oberösterreich, die uns auch superherzlich empfangen haben. Leider habe ich keine Fotos davon. :*

Wenn ich eh schon so spät diesen Beitrag schreibe, kann ich kurz mal über unsere Erfahrungen und Schwierigkeiten nach der Reise berichten. Eigentlich ist es unglaublich, wie schnell man wieder in diesen Alltagstrott zurückverfällt. Nach der Reise waren die Arbeitsbeschaffung und der Wohnstandort die Themen, die uns am meisten beschäftigten. Es hat auch ein bisschen Zeit gebraucht bis uns klar wurde, was wir wirklich wollten. Ich war der Meinung, unbedingt nach Berlin zurückkehren zu wollen, was sich im Nachhinein als die nicht optimalste Lösung herausstellte. Lisa hat sich in Berlin nicht so wohl gefühlt, weil sie keine Freunde und Familie dort hat und auch der Arbeitsmarkt vielleicht nicht auf sie gepasst hat (sagen wir einfach mal so ;)). Ich habe ein bisschen länger gebraucht, um mir darüber klar zu werden, was ich wirklich wollte. Im Endeffekt habe ich ein sehr gutes Jobangebot  in Innsbruck gekriegt und bin mit Lisa dahin gezogen. Zumindest für ein paar Wochen, weil Lisa dann zeitig in Wien als Redakteurin zu arbeiten begonnen hat. Das war suboptimal, weil wir ab dem Zeitpunkt eine Fern- bzw. Wochenendbeziehung für ca. sechs Monate geführt haben, obwohl wir gewohnt waren, uns 24 Stunden am Tag zu sehen. Es war aber irgendwie klar, dass nach der Reise Schwierigkeiten auf uns warten würden. Mittlerweile bin ich auch wieder in Wien und wir haben eine wunderschöne Wohnung und sind sehr glücklich (zwar nicht immer) mit dem was wir machen und wo wir sind.

Das wäre einfach, wenn es wirklich zu 100% stimmen würde. „Leider“ wurden wir von dieser Reise so infiziert, dass wir am liebsten wieder alles stehen lassen würden und los reisen würden. Und das wird definitiv auch wieder passieren. Vielleicht nicht so lange aber für 4-5 Monate werden wir uns wieder den Luxus nehmen, um durch die Welt zu bummeln. Ich glaube, wir können es nicht anders. Schauen wir mal was die Zeit mit sich bringt. Ich kann auf jeden Fall nur jeden empfehlen, sowas zu unternehmen und ich bin echt glücklich und auch ein bisschen stolz, Freunde von uns durch unsere Reise und diesen Blog animiert zu haben, selbst auf Reisen zu gehen. Auf diesem Wege will ich mich bei allen Leser und Followern bedanken.

Liebe Grüße,

Lisa & Alex

Jordanien: Auf den Spuren von Indiana Jones

Hallo Leute,

so langsam kommen wir zum Schluss unserer Reise. Es fällt uns immer schwerer uns zu motivieren und uns hinzusetzen und nen Blogeintrag zu schreiben. Der Alltag hat uns irgendwie wieder und es ist nicht mehr das Gleiche. Wir wollen aber trotzdem noch die letzten zwei Beiträge durchziehen und euch natürlich unsere Erlebnisse und Bilder nicht vorenthalten.

…so sind wir von Muskat/Oman nach Amman, der Hauptstadt Jordaniens, geflogen. Am Flughafen sind wir in ein Taxi eingestiegen und haben uns zum Hostel fahren lassen. Die Fahrt zum Hostel dauerte eine gute Stunde und sie hatte es in sich, denn der Taxifahrer war echt CRAZY! Er hupte und schrie alles und jeden an was sich bewegte. Egal ob Mensch oder Tier. Man hatte das Gefühl, er würde die ganze Welt hassen. Vielleicht war es auch seine normale Art mit den Leuten zu sprechen. Man weiß  es nicht so richtig 😉

Unser Hostel lag im Downtown Ammans, wo es richtig abging. Ein ziemliches Chaos aus Autos und Menschen, wo jeder um jeden freien Zentimeter auf der Straße kämpfte. Drei Fahrstreifen wurden von fünf oder sechs Autoreihen benutzt und überall zwischen den Autos waren Menschen, die ihren Weg von einer Straßenseite zur anderen suchten. Es war heiß und es roch nach Abfall und Abwasser. Der erste Eindruck der Stadt war nicht unbedingt das, was man sich so wünschen würde. Unser Hostelzimmer passte auch irgendwie zu unserem ersten Eindruck. War eben billig und zentral gelegen.

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Wir haben öfter in irgendwelchen Blogs und auf Internetseiten gelesen, dass Amman nicht unbedingt die schönste Stadt sein sollte. Wir wollten uns aber selbst davon überzeugen, vor allem auch, weil unser jordanischer Freund Adel, uns immer von Amman vorgeschwärmt hatte, und so gingen wir los, um die Stadt zu erkunden. Nicht weit von uns entfernt war das gut erhaltene römische Amphitheater, wo sich am Abend, wenn die Hitze nicht mehr so erbarmungslos war, hunderte von Menschen zum Relaxen und zum Quatschen trafen.

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Aber natürlich war das Amphitheater auch am Tag eine Augenweide:

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Nach dem Besuch des Amphitheaters wurden wir hungrig. Wir bekamen einen guten Essenstipp von einem Deutschen, den wir im Hostel kennengelernt hatten. Es war eine Shisha-Bar mit Live-Musik, wo man auch sehr gut essen konnte.

Die Aussicht war ziemlich cool und die Stimmung war auch sehr ausgiebig, obwohl es wie fast überall in Jordanien keinen Alkohol gab. 🙁

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Ich kann mich nicht mehr so richtig erinnern, wie alle Gerichte geheißen haben, aber sie waren echt lecker. Auf jeden Fall waren viele Hauptgerichte ziemlich fleischlastig wie z.B. Shawarma, aber es gab natürlich auch Mezzah und das typische vegetarische Gericht Falafel. Die Desserts, wie zum Beispiel Kunafeh (das ist das komische orange-braune Zeug bei Lisa aufm Teller) war super süß, aber alles sehr lecker. Zu Kunafeh sind wir nur zufällig gekommen, denn wir haben uns abends einfach bei einer riesigen Menschenschlange auf der Straße angestellt und haben uns diesen Nachtisch aus Käse, Sirup und Kadaifi geholt, ohne wirklich zu wissen, was es ist. Wir dachten, wenn sich so viele Leute anstellen, dann muss es auch gut sein. Naja…Sagen wir mal, es hat eine ziemlich komische Konsistenz und vom Geschmack her, hat es mich nicht unbedingt umgehauen. Außerdem war eine Portion so füllend, dass du vier Leute damit voll gekriegt hättest. Gut, dass wir zwei Portionen geholt hatten… 🙂

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Bei einem Amman-Besuch ist ein Ausflug auf die Zitadelle Pflicht. In den letzten Jahren wurde diese Sehenswürdigkeit renoviert und ist nun in einigermaßen gutem Zustand. Zum Einen bekommt man einen ersten Einblick in die römische Geschichte des Landes und einen tollen Ausblick auf Amman und zuletzt ist es noch ein Ruhepol im Vergleich zur hektischen Stadt. Auf der einen Seite des Hügels liegt das römische Theater und auf der anderen Seite das Gelände des Königspalastes, mit der größten Flagge des Landes.

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Unten im Bild seht ihr den Herkulestempel, mit dem Überbleibsel der Hand der großen Herkules Statue im Vordergrund.wpid-photogrid_1425239191777.jpg wpid-photogrid_1425239258838.jpg wpid-photogrid_1425239331118.jpg wpid-photogrid_1425239415030.jpg

Ansonsten sind wir noch ein bisschen durch die Gassen Ammans geschlendert und haben uns das eine oder andere sehenswerte Gebiet angeschaut. Drei Tage waren wir hier und ich muss sagen, dass die Stadt schon Charme hat. Man muss es aber zulassen und es ist nicht so einfach, bei den tausenden Eindrücken und Gerüchen.

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Am Morgen des vierten Tages nahmen wir den Bus Richtung Petra. Nach ca. drei Stunden Busfahrt waren wir dann da. Für die nächsten zwei Übernachtungen, haben wir uns was extravagantes ausgedacht. Nein, kein billiges Hostel. Wir wollten wissen, wie Beduinen leben und schlafen und deswegen buchten wir zwei Nächte in einem Beduinen-Camp. 20 Fahrminuten von Petra und 15 Gehminuten von Little Petra entfernt, liegt dieses wunderschöne Seven Wonders Bedouin Camp. Neben der Lage im Schatten einer Felsformation, begeisterte uns vor allem die Gastfreundschaft und Offenheit der Beduinen. Atef, Sammy und co. versuchen ihren Gästen jeden Wunsch zu erfüllen. Dies reicht von Fahrten nach Wadi Musa (Petra) über Shisha rauchen bis hin zu den gemütlichen und sauberen Zelten. Frühstück und Abendessen sind nach Art der Beduinen und ein ganz besonderes Erlebnis. Zelte, Sanitäranlagen (warmes Wasser für die Duschen und Strom ab 18 Uhr) und Essensbereich sind sehr sauber. Das Camp ist sehr liebevoll gestaltet und wir haben uns hier wie zu Hause gefühlt. Wir werden definitiv wieder kommen.

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Nachts wurde die Felsformation mit ganz vielen Lichtern beleuchtet. Unglaublich schön hat`s ausgesehen.

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Gleich am ersten Tag, kluger Weise genau zur Mittagshitze, wollten wir uns Petra anschauen. Doch zuerst brauchten wir das richtige Equipment aus Wadi Musa. Und zwar rot-weiße Kopftücher, die auch sehr gerne von den Jordanier getragen werden. Ab dem Tag haben wir die Kopftücher nur noch zum Schlafen abgelegt. Bei ca. 40 Grad Celsius im Schatten, war eine Kopfbedeckung schon sehr hilfreich 😉

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Petra!!!!! Ja Petra!! Bevor ich nach Petra gekommen bin, habe ich immer gedacht, dass Petra nur aus der Schatzkammer (die meisten kennen sie aus dem Film Indiana Jones)

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besteht und habe mich immer gewundert, wieso die Jordanische Regierung 40 Euro für den Eintritt verlangt. Aber dann wurde ich eines besseren belehrt. Petra ist eine gigantische und beeindruckende antike Felsenstadt, mit ca. 42km Gehwegen. Ich muss sagen, darauf war ich nicht so richtig vorbereitet. Kurz nach dem Eingang wird man die erste Strecke mit einem Pferd

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YouTube Video Petra

bis zum Siq (Felsschlucht) mitgenommen. Die Besitzer der Pferde haben die ganze Zeit versucht, uns irgendwelche berittenen Routen zu verkaufen, aber wir haben dankbar abgelehnt. Das war nicht das letzte Mal, dass und das angeboten wurde. Ich würde mal sagen, es kam alle 5-10 Minuten jemand zu uns, der uns einen Pferde-, Kamel- oder Esels-Ritt anbieten wollte. Auf die Dauer war das ein bisschen nervig, aber auf der anderen Seite müssen die Leute von irgendwas leben. Und momentan geht es den Leuten nicht so gut, weil ihnen die Touristen fehlen. Der Grund ist (zu dem Zeitpunkt als wir dagewesen sind, also August 2014), dass überall in der Nachbarschaft von Jordanien Kriege oder Attentate verübt werden. Sei es in Israel, Syrien oder Ägypten. Und man hat es extrem gemerkt. Zu dem Zeitpunkt sind normalerweise 10x so viele Touristen da. Gut für uns, denn so mussten wir uns nicht mit anderen Leuten um gute Fotos schlagen und schlecht für die Einwohner.

Am Ende der Felsschlucht erwartete uns die Schatzkammer, das Highlight in Petra. Ich hatte auf jeden Fall Gänsehaut und kann sagen, dass das einer der eindrucksvollsten Orte gewesen ist, die ich auf unserer Reisen gesehen habe.

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Hier haben wir auch ein italienisches Pärchen (Luisa und Lorenzo) kennengelernt, mit denen wir auch den restlichen Tag in Petra verbracht haben. Wir sollten ihnen noch einmal in Aquaba begegnen, aber dazu mehr im nächsten Blogeintrag. Die Route ging dann weiter entlang eines römischen Theaters und an mehreren Gräbern vorbei. Unter anderem war auch das Grab der Könige dabei.

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Der erste Tag war dann mit dem Ende des Säulenwegs auch vorbei. Wir mussten auch noch zurück und vom Eingang bis zu dem Punkt war das eine Strecke von ca. 11km. Also insgesamt 22km hin und zurück und zwar bei 40 °C. Puhh… das war schon ziemlich anstrengend. Am nächsten Tag wollten wir sowieso noch mal rein, um das Kloster zu sehen. Das Kloster liegt aber auf einem Berg und man muss ca. 900 Stufen hinaufsteigen und darauf hatten wir definitiv keine Lust mehr an diesem Tag.

Am nächsten Tag haben wir eine geführte Tour gebucht, bei der wir von der Rückseite nach Petra gelangt sind. Zuerst wurden wir mit einem Jeep abgeholt und sind über Steine und steile Felsen hochgefahren. Das war schon ziemlich krass!! Aus dem Jeep ausgestiegen, sind wir mit unserem Guide entlang den Klippen rum gewandert. Die Sicht war der Wahnsinn und man konnte bis rüber nach Israel schauen.

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Unser Ziel war aber das Kloster in Petra, das noch größer als die Schatzkammer war. Und hier ist es:

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Hier haben wir eine ziemlich lange Zeit verbracht. Haben nen Tee in einem Felsencafé getrunken

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und einen Einheimischen, der auf der zweiten Seite des „Lonely Planets Jordan“ abgebildet ist, getroffen und mit ihm bei einer Dose Coke gequatscht.

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Petra war wirklich, wirklich imposant und die Leute die wir getroffen haben, waren so, so nett, obwohl sie so wenig haben.

Der Weg zurück ging über den Vordereingang. Das hieß für uns erstmal 900 Stufen runter laufen und mehr oder weniger die gleiche Route, wie an dem Tag zuvor, zurücklegen. Wer die Möglichkeit hat Petra zu besuchen. der sollte es unbedingt machen. Es ist ein Erlebnis, das man niemals wieder vergessen wird. Unglaublich, wie die Menschen von Früher das alles gebaut haben. Und nehmt euch mehr als nur einen Tag Zeit, um alles zu besuchen. Drei Tage sind glaub ich am besten, denn es ist alles sehr weitläufig und sehr heiß. Wir sind übrigens in den zwei Tagen über 40km gegangen. Das entspricht einem Marathon.
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Das wars schon wieder von mir. Lisa wird euch dann im letzten Eintrag was über Wadi Rum, Aquaba und das Tote Meer erzählen.

Liebe Grüße!!!

 

Lisa & Alex